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"Brückentag oder Brückenschlag?" – Ein Abend im Gasthaus Scherer

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  "Brückentag oder Brückenschlag?" – Ein Abend im Gasthaus Scherer Mitwirkende: Heiner – Ex-Verwaltungsbeamter, jetzt passionierter Biertrinker mit Beamtenpension Uschi – Kellnerin, scharfzüngige Seele des Hauses Jupp – Dauerarbeitslos, aber Experte für alles Bubbi – Bürgermeister von Villa Borg (selbsternannt), offiziell "im Wartestand" Gitta – Lehrerin in Rente, Fachbereich: Philosophie & Rheumadecken Schorsch – sitzt immer da, sagt wenig, prostet oft Szene: Tresen, 19:42 Uhr, Kamin knistert, draußen Nebel über dem Leukbach. Heiner: „Also, hab’s heut im Amtsblatt gelesen: Die Verwaltung macht zu zwischen den Jahren. Aus Energiespargründen. Wärmt sich selbst mit guter Absicht.“ Uschi: „Energiesparen? Bei uns wird das Licht auch nicht mehr ausgemacht – wir nennen das inzwischen 'Stimmung'.“ Jupp: „Ich sag dir, das ist wie früher im Kombinat. Erst sagen sie: 'Bleibt zu Hause', dann: 'Kommt bitte Samstag wieder rein.' Und am Ende steh...

Stimmen aus der Villa Borg:

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  Haha  jetzt mal Butter bei die Fische (oder besser: Hopfen aufs Malz ) – was sagt die Sauftruppe , wenn sie im amtlichen Mitteilungsblatt der Gemeinde Perl nicht erwähnt wird , obwohl sie Woche für Woche den gesellschaftlichen Kitt mit Flüssignahrung pflegt?   Stimmen aus der Villa Borg: Bubbi (blickt indigniert über den Bierthekenrand): „Wenn der Bürgermeister 150 Leute ehrt – und keiner davon hat jemals hier ein Fass geleert oder ’ne Runde gegeben – dann weißt du: Die wahre Elite steht nicht im Rathaus. Die steht am Zapfhahn!“ Uschi (wischt mit Nachdruck den Tresen): „Für 7 Mio. Euro Fördermittel kriegt man wohl keine Runde Bier im Gasthaus Scherer. Aber wehe, wir hätten mal ein leeres Fass! Dann kommt der Ortsvorsteher persönlich mit’m Thermometer.“ Heiner (schüttelt den Kopf): „Ich sag's dir – ohne uns gäb’s doch gar keine Dorfkultur! Wenn die Sauftruppe nicht wär, wüsste kein Mensch, was in Borg abgeht. Wir sind das lebendige Mitteilungsblatt! Nur halt...

Euer Wahlkampfkomitee der Villa Borg

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Wahlkampf in der Villa Borg – Comitia Borgiana MMXXV „Ich hab nix gegen Politik, aber mein Bier wählt sich schneller.“ – Bubbius Maximus Bühne frei für die Wahl-Posse nach römischem Ritus! In der ehrwürdigen Villa Borg sind die Würfel (alea iacta est) gefallen, die Urnen aus gebranntem Ton bereit und die Zungen gespitzt – für Reden, Ränke und Runden im Gasthaus Schererum.  Zwischen Amphoren und Amtsstuben, Hopfen und Hochglanzflyern formiert sich der skurrilste Wahlkampf seit den gallorömischen Ratssitzungen. Ein Liktor schlägt mit dem Weinstockstab auf das Forumstischlein – die comitia beginnt! Kandidaten aufgestellt? Na klar! Aber... Bubbius Maximus hat seine Candidatura abgelehnt. Begründung? Siehe oben. Stattdessen treten an: Agrippa vom Leukenbach – will eine Brücke aus Brotteig über den Leukbach errichten Schwester Schwingella – kompromisslos korrekt, lässt sich nur mit Amphore bestechen Der Anonyme Bierkandidat (Candidatus Cerevisiae) – erscheint nur bei Festgelagen...

Villa Borg Spezialausgabe zur Personalratswahl 2025 – Aus der Sicht des Schreibers der villa-borg.com

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satiere Bubbi wählt lieber Bier als Beamte! – Ein satirischer Blick aus der antiken Schreibstube Die Wahlmannschaft murmelt: 🍻 Links außen: „Wenn ich noch einmal 'Wahlausschuss' hör, sauf ich doppelt.“ ✍️ Zweiter von links: „Ich schreib Bubbi auf den Stimmzettel. Oder Bier. Oder beides.“ 🍺 Dritter (mit Uhr): „Gewerkschaft? Ich will erst mal ne Gewerke-Bier.“ 🐄 Ganz rechts (die Kuh): „Mehr Bier, aber flott! Und wehe, einer sagt wieder 'Wahlordnung'!“ Liebe Freundinnen und Freunde der gepflegten Dorfpolitik, in der Villa Borg weht ein frischer Wind – Wahlzeit ist angesagt! Doch während einige sich mit Paragraphen, Vorschlagslisten und Unterschriftenbögen plagen, sitzt unser Ehrenvorsitzender der Herzen, Bubbi , ganz entspannt am Tresen und sinniert: „Warum soll ich ’nen Personalrat wählen, wenn ich auch ’nen Pilz haben kann?“ Was ist eigentlich los? Die Wahl des neuen Personalrats steht an. Offiziell. Ernsthaft. Mit Wahlausschreiben, Listen und Fristen. Klingt...

Der große Bierkrieg von Villa Borg

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Der große Bierkrieg von Villa Borg Ein episches Gefecht um Hopfen und Malz Nachdem Bubbi und Elsa den legendären Tempel des letzten Bieres entdeckt hatten, kehrte in der Republik der Rauschigen zunächst Frieden ein. Doch wie es in kleinen Dörfern oft der Fall ist, braute sich bald neues Unheil zusammen – und diesmal wortwörtlich. Die Bedrohung naht Eines Tages tauchte am Horizont eine finstere Gestalt auf: Rex Vinosus , selbsternannter König des benachbarten Wein-Dorfes Vinum Vallis . Er hatte von der bierigen Unabhängigkeit Villa Borgs gehört und sah darin eine Bedrohung für seine weinseligen Ländereien. Mit einem Heer aus Sommeliers, Weinkritikern und schnauzbärtigen Hipstern marschierte er gen Villa Borg, um den Biertrinkern ihre Grenzen aufzuzeigen. Die Mobilmachung Elsa, als Präsidentin, rief sofort den Biernotstand aus. Bubbi, mittlerweile zum General des Gerstensafts ernannt, stellte eine Armee aus Dorfbewohnern, Hühnern und natürlich Elsa selbst zusammen. Bewaffnet...