Thekenkultur als kommunales Rückgrat der Villa Borg

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Von mysteriösen Fröschen bis zum Wasserbüffel Grimm: Lies die epische Saga rund um den goldenen Zahn, die Rätsel von Schiffls und das Vermächtnis der Villa Borg.

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Erlebe die offenen Briefe, satirischen Forderungen und philosophischen Ergüsse der Thekenrunde im Gasthaus Scherer. Von Zapfhahn bis Zivilcourage alles dabei.

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Offener Brief der anonymen Thekenrunde Villa Borg an die Verwaltung Perl






An: Bürgermeister, Ehrenamtskoordinatoren, Mosella-Redaktion, Energie-Arbeitsgruppen & alle, die nicht mit uns trinken

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir – die namenlose, aber niemals sprachlose Thekenrunde aus dem ehrwürdigen Gasthaus Scherer in Borg – möchten an dieser Stelle unsere tiefe Verwunderung kundtun.

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Perl wurden über 150 Ehrenamtliche, Sportvereine, Rettungskräfte und Tanzmäuse mit viel Applaus und Häppchen gefeiert. Doch einmal mehr wurden wir übergangen: die unermüdlichen, stets dienstbereiten Seelen am Tresen.

Dabei sind wir:

  • Kulturelle Brückenbauer, die Luxemburg, Frankreich und Oberleuken vereinen – mit einem Bierdeckel als Reisepass.

  • Informationsdrehscheibe, schneller als das Amtsblatt, präziser als der Flurfunk.

  • Psychosoziales Frühwarnsystem, das jedes Dorfproblem erkennt – zwei Biere, bevor es eskaliert.

  • Zentrum gelebter Integration, in dem Handwerker und Historiker, Beamte und Biker nebeneinander sitzen – ohne Gremium, aber mit Gulaschsuppe.

Wir fordern daher mit einem Augenzwinkern und einem ernsten Unterton:

  1. Offizielle Erwähnung im nächsten Amtsblatt – z. B. unter der Rubrik „Verdienstkreuz in Hopfen & Malz“.

  2. Einen eigenen Posten im Förderprogramm „Kulturelle Infrastruktur“ – Stichwort: Thekenstabilisierung.

  3. Einladung zum nächsten Neujahrsempfang – wir bringen unsere eigenen Gläser mit. Versprochen.

In diesem Sinne: Wir mögen keine PowerPoint-Präsentationen, aber wir kennen die Seele des Dorfes.

Mit prostenden Grüßen
Die Thekenrunde Villa Borg


Andreas, Präsident ohne Parteibuch
Gerdy, Barkeeperin der Herzen
Bernie, Beamter a.D. mit Resturlaub
Zimmer, Ehrenphilosoph der ungeraden Logik
Burkhard, Sachverständiger für Gerechtigkeitsempfinden
Dieter, zuständig für stille Zustimmung
Benn, offizieller Vertreter des informellen Widerstands



Nachtrag an das ehrwürdige Landratsamt Merzig – Betreff: Thekenkultur als kommunales Rückgrat

Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der oberen Instanz der regionalen Weisheit,


wir melden uns – diesmal nicht mit einem Tropfen zu viel, sondern mit einem Funken Hoffnung – aus dem tiefen Westen unseres kulturellen Universums: der Theke im Gasthaus Scherer zu Borg.

Während vielerorts über Infrastruktur, Fachkräftemangel und Digitalisierung diskutiert wird, lösen wir – unauffällig und unbesungen – täglich die wahren Probleme der Region:

  •  Verständigung zwischen Alt- und Neubürgern (mit und ohne Bierdialekt)

  •  Austausch zu Themen wie Verkehrsführung, Kaninchenzucht, Klimawandel und Käsespätzle

  •  Pflege traditioneller Sitten durch kontrolliertes Konsumieren und Kommentieren

Wir schlagen deshalb vor:

  1.  Einrichtung eines Sachgebiets „Subkulturelle Kompetenzentwicklung“ im Kreishaus

  2.  Bereitstellung rotgepolsterter Thekenstühle mit Lehne im Sitzungssaal des Kreistages

  3.  Durchführung der nächsten Kreistagssitzung in Borg – mit Schnitzel und Schorle

Wir freuen uns auf Ihre Antwort, am besten persönlich – donnerstags, ab 18:30 Uhr.

Mit aufrichtigen Grüßen und stets gefülltem Glas

Die Thekenrunde Villa Borg

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