Magische Nacht in der Römischen Villa Borg: Antike Geschichte zum Erleben
Magische Nacht in der Römischen Villa Borg: Antike Geschichte zum Erleben
In der Römischen Villa Borg bei Perl verwandelt sich das einstige römische Landgut an ausgewählten Abenden in einen Schauplatz lebendiger Geschichte. Am 14. März 2025 findet hier die beliebte Veranstaltung „Nachts im Museum mit Germanicus“ statt – eine Führung bei Fackelschein, die Besucher in die Zeit der Römer entführt.
Die Villa Borg, eine der bedeutendsten rekonstruierten Villenanlagen Europas, bietet seit über 30 Jahren Einblicke in das Leben der römischen Oberschicht. Auf dem 7,5 Hektar großen Gelände laden das prachtvolle Herrenhaus, das luxuriöse Villenbad, die römische Taverne und liebevoll gestaltete Gärten zum Erkunden ein. Die Anlage entstand durch akribische Ausgrabungen, die 1987 begannen, und wird bis heute stetig erweitert. Ursprünglich entdeckt wurden die Überreste bereits vor über einem Jahrhundert vom Lehrer Johann Schneider. Seit 1994 wird die Villa Schritt für Schritt rekonstruiert, wobei neue Funde das Bild der Anlage kontinuierlich verfeinern.
Die "Magische Nacht" mit Germanicus
Zur „Magischen Nacht“ am 14. März führt der in römischer Legionärsrüstung gekleidete Darsteller Lucius Iulius Germanicus die Gäste durch das bei Nacht mystisch beleuchtete Gelände. Die Tour startet im Herrenhaus, wo einst politische Entscheidungen getroffen und Feste gefeiert wurden. Germanicus berichtet vom Alltag der Bewohner, von Handwerkskunst und antiken Traditionen. Im Innenhofgarten, der mit duftenden Kräutern und Olivenbäumen bepflanzt ist, erzählt er von römischen Göttern und lokalen Mythen. Höhepunkt ist der Besuch der Badelandschaft, in der die Technik der römischen Fußbodenheizung demonstriert wird.
Abgerundet wird der Abend mit kulinarischen Kostproben nach antiken Rezepten, darunter Honigkuchen, mit Fischsauce gewürzte Oliven und ein Gewürzwein, der an römische Bankette erinnert. Zum Abschluss versammeln sich die Gäste bei einem Lagerfeuer im Innenhof, während Germanicus von Gladiatorenkämpfen und der Bedeutung der Villa als Zentrum römischer Kultur berichtet.
Zusätzliches Highlight: Römisches Mosaik von Nennig
Ein weiteres Highlight der Region ist das Römische Mosaik von Nennig, nur wenige Kilometer entfernt. Mit 160 Quadratmetern Fläche gilt es als größtes erhaltenes Mosaik nördlich der Alpen. Es zeigt detailreiche Szenen aus Amphitheatern, darunter Gladiatorenkämpfe und Tierjagden. Entdeckt im Jahr 1852, wurde es bereits zwei Jahre später durch einen Schutzbau gesichert, der bis heute besteht. Das Mosaik gehörte einst zur Empfangshalle einer prunkvollen Villa, die im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. errichtet wurde.
Informationen und Anmeldung
Die „Magische Nacht“ in der Villa Borg beginnt um 18:30 Uhr und kostet 19 Euro für Erwachsene sowie 16 Euro für Kinder und Jugendliche. Aufgrund begrenzter Plätze ist eine Anmeldung bis zum 12. März erforderlich, entweder telefonisch unter 06865 9117-0, per E-Mail an info@villa-borg.de oder über die Website www.villa-borg.de.
Die Villa Borg ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 8 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Ein Besuch lohnt sich nicht nur zur Nachtführung: Moderne Elemente wie ein barrierefreier Eingang, ein Multimediatisch zur Visualisierung der Geschichte und Vorführungen traditioneller Handwerkstechniken machen die Anlage auch für Familien attraktiv. Wer die Region erkundet, sollte zudem das Mosaik in Nennig besuchen – ein eindrucksvolles Zeugnis römischer Handwerkskunst, das kostenlos zugänglich ist.
Fazit
Die Villa Borg zeigt, wie Archäologie Geschichte greifbar macht. Ob bei nächtlichen Führungen, beim Spaziergang durch die Gärten oder beim Staunen über antike Mosaike – hier wird die Vergangenheit lebendig.
Kontakt:
Römische Villa Borg
Tel.: 06865 9117-0
E-Mail: info@villa-borg.de
Website: www.villa-borg.de
Zusätzliches Highlight: Römisches Mosaik von Nennig
Ein weiteres Highlight der Region ist das Römische Mosaik von Nennig, nur wenige Kilometer entfernt.
Mit 160 Quadratmetern Fläche gilt es als größtes erhaltenes Mosaik nördlich der Alpen. Es zeigt detailreiche Szenen aus Amphitheatern, darunter Gladiatorenkämpfe und Tierjagden.
Entdeckt im Jahr 1852, wurde es bereits zwei Jahre später durch einen Schutzbau gesichert, der bis heute besteht. Das Mosaik gehörte einst zur Empfangshalle einer prunkvollen Villa, die im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. errichtet wurde
Informationen und Anmeldung
Die „Magische Nacht“ in der Villa Borg beginnt um 18:30 Uhr und kostet 19 Euro für Erwachsene sowie 16 Euro für Kinder und Jugendliche. Aufgrund begrenzter Plätze ist eine Anmeldung bis zum 12. März erforderlich, entweder telefonisch unter 06865 9117-0, per E-Mail an info@villa-borg.de oder über die Website www.villa-borg.de.
Die Villa Borg ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 8 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Ein Besuch lohnt sich nicht nur zur Nachtführung: Moderne Elemente wie ein barrierefreier Eingang, ein Multimediatisch zur Visualisierung der Geschichte und Vorführungen traditioneller Handwerkstechniken machen die Anlage auch für Familien attraktiv. Wer die Region erkundet, sollte zudem das Mosaik in Nennig besuchen – ein eindrucksvolles Zeugnis römischer Handwerkskunst, das kostenlos zugänglich ist.
Fazit
Die Villa Borg zeigt, wie Archäologie Geschichte greifbar macht. Ob bei nächtlichen Führungen, beim Spaziergang durch die Gärten oder beim Staunen über antike Mosaike – hier wird die Vergangenheit lebendig.
![]() |
Wie bereits auf meinem vorherigen Foto erwähnt, sehen Sie hier eines der Gebäude der „Villa Borg“, einer rekonstruierten römischen Villa Rustica. Besuchen Sie die Homepage unter: www.villa-borg.com |
Magische Nacht in der Römischen Villa Borg:
Antike Geschichte zum Erleben
In der Römischen Villa Borg bei Perl verwandelt sich das einstige römische Landgut an ausgewählten Abenden in einen Schauplatz lebendiger Geschichte. Am 14. März 2025 findet hier die beliebte Veranstaltung
„Nachts im Museum mit Germanicus“
statt – eine Führung bei Fackelschein, die Besucher in die Zeit der Römer entführt.
Die Villa Borg, eine der bedeutendsten rekonstruierten Villenanlagen Europas, bietet seit über 30 Jahren Einblicke in das Leben der römischen Oberschicht.
Auf dem 7,5 Hektar großen Gelände laden das prachtvolle Herrenhaus, das luxuriöse Villenbad, die römische Taverne und liebevoll gestaltete Gärten zum Erkunden ein.
Die Anlage entstand durch akribische Ausgrabungen, die 1987 begannen, und wird bis heute stetig erweitert. Ursprünglich entdeckt wurden die Überreste bereits vor über einem Jahrhundert vom Lehrer Johann Schneider.
Seit 1994 wird die Villa Schritt für Schritt rekonstruiert, wobei neue Funde das Bild der Anlage kontinuierlich verfeinern.
Zur „Magischen Nacht“ am 14. März führt der in römischer Legionärsrüstung gekleidete Darsteller Lucius Iulius Germanicus die Gäste durch das bei Nacht mystisch beleuchtete Gelände.
Die Tour startet im Herrenhaus, wo einst politische Entscheidungen getroffen und Feste gefeiert wurden. Germanicus berichtet vom Alltag der Bewohner, von Handwerkskunst und antiken Traditionen.
Im Innenhofgarten, der mit duftenden Kräutern und Olivenbäumen bepflanzt ist, erzählt er von römischen Göttern und lokalen Mythen.
Höhepunkt ist der Besuch der Badelandschaft, in der die Technik der römischen Fußbodenheizung demonstriert wird.
Abgerundet wird der Abend mit kulinarischen Kostproben nach antiken Rezepten, darunter Honigkuchen, mit Fischsauce gewürzte Oliven und ein Gewürzwein, der an römische Bankette erinnert.
Zum Abschluss versammeln sich die Gäste bei einem Lagerfeuer im Innenhof, während Germanicus von Gladiatorenkämpfen und der Bedeutung der Villa als Zentrum römischer Kultur berichtet.
Ein weiteres Highlight der Region ist das Römische Mosaik von Nennig, nur wenige Kilometer entfernt. Mit 160 Quadratmetern Fläche gilt es als größtes erhaltenes Mosaik nördlich der Alpen.
Es zeigt detailreiche Szenen aus Amphitheatern, darunter Gladiatorenkämpfe und Tierjagden. Entdeckt im Jahr 1852, wurde es bereits zwei Jahre später durch einen Schutzbau gesichert, der bis heute besteht. Das Mosaik gehörte einst zur Empfangshalle einer prunkvollen Villa, die im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. errichtet wurde.
Die „Magische Nacht“ in der Villa Borg beginnt um 18:30 Uhr und kostet 19 Euro für Erwachsene sowie 16 Euro für Kinder und Jugendliche. Aufgrund begrenzter Plätze ist eine Anmeldung bis zum 12. März erforderlich, entweder telefonisch unter 06865 9117-0, per E-Mail an info@villa-borg.de oder über die Website www.villa-borg.de.
Die Villa Borg ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 8 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Ein Besuch lohnt sich nicht nur zur Nachtführung: Moderne Elemente wie ein barrierefreier Eingang, ein Multimediatisch zur Visualisierung der Geschichte und Vorführungen traditioneller Handwerkstechniken machen die Anlage auch für Familien attraktiv. Wer die Region erkundet, sollte zudem das Mosaik in Nennig besuchen – ein eindrucksvolles Zeugnis römischer Handwerkskunst, das kostenlos zugänglich ist.
Die Villa Borg zeigt, wie Archäologie Geschichte greifbar macht. Ob bei nächtlichen Führungen, beim Spaziergang durch die Gärten oder beim Staunen über antike Mosaike – hier wird die Vergangenheit lebendig.
Abgerundet wird der Abend mit kulinarischen Kostproben nach antiken Rezepten, darunter Honigkuchen, mit Fischsauce gewürzte Oliven und ein Gewürzwein, der an römische Bankette erinnert.
Zum Abschluss versammeln sich die Gäste bei einem Lagerfeuer im Innenhof, während Germanicus von Gladiatorenkämpfen und der Bedeutung der Villa als Zentrum römischer Kultur berichtet.
Kommentare