Herbst 2023, Ausgrabung „Auf Schiffels“
Krimi: „Warum lag er auf dem Bauch?“ – Der Fall der römischen Zahnfüllung
Eine Geschichte mit realen Personen aus der #Villa Borg und basierend auf echten Funden
Prolog: Der Fund im Schlamm
Herbst 2023, Ausgrabung „Auf Schiffels“
„Stopp! Hier ist was!“
Dr. Bettina Birkenhagen, Leiterin der Ausgrabungen in der Villa Borg, eilte herbei. Ihre Assistentin, Julia Hartmann, deutete auf einen dunklen Schatten im Erdreich. Ein Skelett, auf dem Bauch liegend.
„Das ist keine reguläre Bestattung“, murmelte Birkenhagen und kniete sich hin.
Zwischen den Zähnen des Toten blitzte etwas Metallisches. „Das ist keine Münze“, sagte sie leise. „Das … ist eine Zahnfüllung.“
Akt 1: Verdächtige und Fragen
Das Team der Villa Borg wurde zusammengerufen:
Dr. Frank Wiesenberg, Experte für experimentelle Archäologie
Prof. Dr. Kurt W. Alt, Anthropologe und Experte für Isotopenanalysen
Edgar Brück, Digitalisierungsexperte
Birkenhagen seufzte: „Wir haben hier einen römischen Toten in Bauchlage und eine seltsame Metallfüllung. Ich fürchte, wir stehen vor einem Verbrechen aus der Vergangenheit.“
Akt 2: Die Spur der Zahnfüllung
Wiesenberg analysierte die Zahnfüllung. „Das ist eine Zinn-Blei-Legierung – typisch für Werkstätten, aber nicht für Zahnmedizin.“
Prof. Alt ergänzte: „Die Strontium-Isotopenanalyse zeigt, dass der Tote aus den Alpen stammt – vielleicht ein Bergarbeiter aus Raetien.“
Edgar Brück scannte die Fundstelle in 3D. „Da ist etwas!“ Er zeigte auf den Bildschirm: „Ein Hohlraum unter der Mansio.“
Akt 3: Der römische Kurier
Ein altes Dokument aus dem Archiv der Villa Borg führte zum Namen Lucius Claudius Marcellus, einem römischen Händler, der im 1. Jahrhundert n. Chr. zwischen Britannien und Gallien Metalle schmuggelte.
Das Team rekonstruierte die Geschichte:
Der Tote war ein Kurier, der beweisen wollte, dass Marcellus illegal britisches Zinn über die Villa Borg schmuggelte.
Der Verwalter der Villa Borg im Jahr 98 n. Chr., Silvanus, hatte den Mann vergiftet – mit Bilsenkraut im Gerstenbrei.
Akt 4: Die Enthüllung
In dem verborgenen Hohlraum unter der Mansio fand das Team Zinnbarren mit dem Stempel des Lucius Claudius Marcellus – der Beweis für den Schmuggel.
Birkenhagen deutete auf die Bauchlage des Toten. „Das war kein Zufall. Silvanus legte ihn absichtlich so hin. In der römischen Kultur glaubte man, dass eine Seele in Bauchlage gefangen bleibt.“
Ein ehrenvolles Begräbnis
Das Team organisierte eine Gedenkzeremonie für den Toten. Prof. Alt sprach die Worte der alten Römer:
„Dis Manibus – Dem Geist der Verstorbenen gewidmet.“
Der Tote wurde diesmal auf dem Rücken bestattet – und ein Gedenkstein markierte den Ort:
„Ein Fremder, der die Wahrheit suchte.“
Interaktive Elemente für Besucher der Villa Borg:
3D-Scan der Fundstelle: Besucher könnten mithilfe von Virtual-Reality-Technologie den historischen Mordfall rekonstruieren.
Workshop zur römischen Metallverarbeitung: Frank Wiesenberg demonstriert in der Villa Borg live, wie die Zahnfüllung rekonstruiert wurde.
Interaktive Rätselstation: Besucher werden eingeladen, Hinweise zu sammeln und den Mörder zu entlarven.
Reale Personen und ihre Rollen im Krimi:
Dr. Bettina Birkenhagen – Leiterin der Ausgrabungen und Mastermind der Ermittlungen.
Dr. Frank Wiesenberg – Entschlüsselt die Herkunft der Zahnfüllung durch experimentelle Archäologie.
Prof. Dr. Kurt W. Alt – Führt die anthropologische Untersuchung durch.
Edgar Brück – Setzt modernste 3D-Scans ein, um die Fundstelle zu digitalisieren.
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