Eine Geschichte des Zusammenhalts im Dreiländereck
Saga der Gemeinde Perl – Advent 2024
Eine Geschichte des Zusammenhalts im Dreiländereck
Kapitel 1: Der Vortrag, der alles veränderte
Am 27. November versammelten sich im Bürgerhaus Nennig über 80 Bürgerinnen zum Vortrag „Demenz – Was dann?“.
Unter den Zuhörern war auch Helga Schneider, 72, die seit Jahren ihre an Demenz erkrankte Mutter pflegt.
Der Abend wurde emotional, als Helga ihre Geschichte teilte: „Man fühlt sich oft allein.
Aber hier spüre ich, dass wir zusammenhalten.“ Der Vortrag löste eine Welle der Solidarität aus.
Noch in derselben Woche gründete sich eine Selbsthilfegruppe, organisiert von der Seniorenbeauftragten Christa Kütten.
Sogar der Bürgermeister Ralf Uhlenbruch sicherte finanzielle Unterstützung zu.
Kapitel 2: Die magische Nacht in der Villa Borg
Am 29. November führte der römische Soldat „Germanicus“ 50 Besucherinnen bei Fackelschein durch die Villa Borg.
Unter ihnen war die 10-jährige Lena aus Sinz, die später in ihr Tagebuch schrieb: „Plötzlich war ich in der Römerzeit! Germanicus zeigte uns, wie sie vor 2.000 Jahren lebten.
Und der Honigwein war megalecker!“
Die Nacht endete mit einer Überraschung: Ein lokaler Archäologe entdeckte im Garten der Villa Fragmente einer bisher unbekannten Mosaikinschrift – ein Hinweis auf einen vergessenen Tempel.
Die Gemeinde plant nun eine Grabung im Frühjahr 2025.
Kapitel 3: Der Zauberwichtel und die geretteten Geschenke
Am 1. Dezember rettete Zauberwichtel Lukas Hefner mit 30 Kindern das Weihnachtsfest in der Scheune Ollinger-Gelz.
Die kleine Marie aus Sehndorf flüsterte Lukas zu: „Der Weihnachtsmann hat mein Pony vergessen!“ Lukas zauberte nicht nur ein Stoffpony aus dem Nichts, sondern auch einen Brief vom Weihnachtsmann: „Marie, du bekommst es im Sommer!“
Die Aktion ging viral – sogar das SR3-Radio berichtete. Hinter den Kulissen halfen die Klimaschutzpaten: Die 14 neuen Obstbäume am Sabelweg trugen rote Schleifen als Symbol für Hoffnung.
Kapitel 4: Die Feuerwehr und das Geheimnis der alten Urkunde
Bei der Feuerwehr-Hauptversammlung am 10. November wurde Michael Nittler als Wehrführer bestätigt.
Doch die Feierlichkeiten trübte ein Fund: Im Archiv des Bürgerhauses Borg entdeckte Ehrenwehrführer Manfred Gelz eine vergilbte Urkunde von 1924 – genau 100 Jahre alt.
Sie belegt, dass die Feuerwehr einst eine geheime Schmugglerroute nach Luxemburg bewachte. „
Damals retteten sie nicht nur Leben, sondern auch Wein!“, lachte Nittler. Die Urkunde wird nun im Perlbad ausgestellt – neben historischen Feuerwehrhelmen.
Kapitel 5: Der Streit um den Lebensmittelmarkt
Der geplante Lebensmittelmarkt in Nennig spaltete die Gemeinde.
Während die einen sich über 24 neue Wohnungen freuten, protestierten Anwohnerinnen gegen den „Betonschandfleck“. Bei der Ratssitzung am 28. Oktober eskalierte die Debatte: Ortsvorsteher Karl Fuchs warf dem Architekten „fehlendes Gespür für Dorfcharme“ vor.
Doch eine Kompromisslösung bahnte sich an: Die Fassade soll nun mit Weinreben begrünt werden, inspiriert vom „Kunst im Rathaus“-Projekt der Künstlerin Christiane Fels.
Kapitel 6: Adventliche Wunder
Am 6. Dezember trafen sich die Kinder der Grundschule Dreiländereck heimlich im Perlbad. Mit Lehrerin Frau Müller bastelten sie 100 Sterne für den kranken Hausmeister Herr Becker, der nach einem Schlaganfall im Krankenhaus lag.
Als sie die Sterne überreichten, flüsterte Becker: „Die leuchten heller als der Sehndorfer Weihnachtsbaum!“
Die Aktion wurde zum Vorbild: Die Jugendfeuerwehr Büschdorf organisierte spontan eine „Sternenwoche“ für einsame Seniorinnen.
Epilog: Ein Brief aus der Zukunft
Perl, Dezember 2034
Zehn Jahre später schrieb Lena, mittlerweile Archäologiestudentin, einen Brief an ihre Heimatgemeinde: „Die Villa Borg-Mosaike, die wir 2025 fanden, sind jetzt im Louvre! Und wisst ihr noch, wie der Zauberwichtel uns rettete? Heute bin ich die Wichtelin – für meine kleine Tochter. Perl ist nicht nur ein Ort. Es ist ein Gefühl.“
Neue Daten zur Geschichte:
Historische Schmugglerroute: Eine interaktive Karte der Route wird 2025 im Archäologiepark installiert.
Vergessener Tempel: Die Grabung 2025 fördert eine Jupiter-Statue zutage, heute im Landesmuseum Trier.
Lena’s Karriere: Sie veröffentlicht 2030 das Kinderbuch „Germanicus und das Mosaikrätsel“.
Helga’s Erbe: Ihre Selbsthilfegruppe gewinnt 2026 den Saarländischen Demenzpreis.
„In Perl wächst nicht nur Europa zusammen – hier wachsen Geschichten.“
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