Die Teiche sind Teil des sorgfältig gestalteten Innenhofgartens, der nach historischen Vorbildern rekonstruiert wurde

Das Erlebnis Villa Borg

  • Vollständig rekonstruierte villa rustica auf 7,5 ha
  • Funktionstüchtige römische Küche & Hypokaustum
  • Archäologisches Museum mit Originalfunden
  • Römische Taverne mit antiken Spezialitäten

Bildungsprogramme für Schulklassen

Programm Dauer Preis Altersgruppe
Erlebnisführung mit Sklave Jatros 1,5 Std. 95 € ab 6 Jahren
Römisches Backen 1,5 Std. 80 € 6-11 Jahre
Archäologische Kindergrabung 1,5 Std. 65 € 6-11 Jahre
Mosaik-Workshop 1,5 Std. 65 € ab 8 Jahren
Jetzt anfragen

Museumskoffer zum Ausleihen

Kostenlose Leihangebote der Kulturstiftung Merzig-Wadern:

  • Themen: Römisches Leben & Mittelalter
  • Enthalten Repliken und Arbeitsmaterialien
  • Geeignet für Klassen 3-6

Kontakt & Buchung

Archäologiepark Römische Villa Borg
Im Meeswald 1, 66706 Perl-Borg
06865 9117-0
info@villa-borg.de

Museumskoffer-Verleih:

Kulturstiftung Merzig-Wadern
Bahnhofstr. 44, 66663 Merzig
06861 80-1266

Veranstaltungshighlights

  • Römertage am ersten Augustwochenende
  • Nachtführungen bei Fackelschein
  • Römische Markttage
  • Handwerkervorführungen
Zum Veranstaltungskalender
Die Magd von Borg – Ein Schicksal zwischen Gladiatoren und Gewürzwein

Die Magd von Borg – Ein Schicksal zwischen Gladiatoren und Gewürzwein

Der Wind pfiff rau um die Mauern des Archäologieparks Römische Villa Borg. Nicht der kühle Hauch des Jahres 2025, nein, der erbarmungslose Atem des Jahres 160 nach Christi Geburt. Hier, inmitten der rekonstruierten Pracht, spielte sich das Drama einer jungen Magd ab: Livia, ein Mädchen vom Lande, gefangen in den goldenen Käfigen einer „Villa Rustica“.

Livia war keine Edelfrau, geschmückt mit Seide und Juwelen. Sie war Magd, Leibeigene, ein Rädchen im Getriebe dieses römischen „All-Inclusive-Resorts“. Doch in ihren Augen glimmte ein Feuer, eine Sehnsucht nach mehr, als nur römischen Gewürzwein und dem Duft von Apicius' Kochkünsten.

Ihr Alltag war eintönig: Böden schrubben, römische Toiletten entleeren, den Befehlen der Hausherrin Valentina gehorchen. Doch heimlich, wenn die Sonne hinter den sanften Hügeln des Saarlandes versank, träumte Livia von einem Leben in Freiheit. Sie lauschte den Geschichten des Sklaven Jatros, der mit düsterer Stimme von fernen Ländern und aufständischen Galliern erzählte.

Eines Tages, während der Römertage (diese ausgelassenen Feste, die jedes Jahr im August stattfanden), erblickte Livia ihn: Tiberius, einen kampferprobten Legionär mit stahlblauen Augen und einem Körper, der so hart war wie die Pflastersteine der Villa. Tiberius war nicht wie die feinen Herren, die im Herrenhaus tafeln und sich an den Gladiatorenkämpfen ergötzen. Er war ein Mann des Volkes, ein Krieger, der sein Leben riskierte, um das Reich zu verteidigen.

Zwischen Livia und Tiberius entbrannte eine verbotene Liebe. Sie trafen sich heimlich im Garten, zwischen duftenden Kräutern und antiken Statuen. Er erzählte ihr von seinen Schlachten, sie träumte mit ihm von einem Leben fernab der Villa Borg, fernab von Sklaverei und Unterdrückung.

Doch das Schicksal hatte andere Pläne. Gaius, ein gerissener Immobilienmakler (der heutzutage wohl ein korrupter Bänker wäre), hatte ein Auge auf Livia geworfen. Er sah nicht die Magd, sondern die Schönheit, die unter dem Schmutz und der Demut verborgen lag. Gaius versprach ihr Reichtum und ein Leben in Luxus, doch Livia verachtete ihn für seine Kälte und seine Gier.

Als Gaius erkannte, dass Livia Tiberius liebte, schmiedete er einen finsteren Plan. Er beschuldigte Tiberius des Verrats und sorgte dafür, dass er in die Gladiatorenschule gesteckt wurde. Dort sollte er als Gladiator in der Arena sterben, zur Belustigung der römischen Oberschicht.

Livia war verzweifelt. Sie musste Tiberius retten! Mit Hilfe des Gutsverwalters Vicilius und seiner Frau Vicilia Liva (einem verschrobenen Paar, das im Grunde ein gutes Herz hatte) schmiedete Livia einen kühnen Plan. Während der nächsten Römertage, inmitten des Lärms der Händler, der Kampfvorführungen und des Gelächters der Zuschauer, wollte sie Tiberius befreien.

Am Tag der Gladiatorenkämpfe schlich sich Livia in die Arena. Sie trug die Kleidung eines Sklaven und verbarg unter ihrem Gewand ein Messer. Sie wusste, dass sie nur eine Chance hatte.

Als Tiberius in die Arena trat, tobt der Jubel der Menge. Er war gezwungen, gegen einen erfahrenen Gladiator anzutreten, einen muskelbepackten Koloss mit dem Namen Drusus. Der Kampf war grausam. Tiberius kämpfte tapfer, doch Drusus war stärker.

Im entscheidenden Moment, als Drusus Tiberius zu Boden warf und zum Todesstoß ausholte, sprang Livia in die Arena. Sie stach mit dem Messer auf Drusus ein und rettete so das Leben ihres Geliebten.

Das Publikum war schockiert. Gaius tobte vor Wut. Doch im Tumult der Menge gelang es Livia und Tiberius zu fliehen. Sie rannten durch die Handwerkerhütten, vorbei an den staunenden Besuchern, bis sie die Tore der Villa Borg erreichten.

Gemeinsam flohen sie in die Nacht, in die Freiheit. Sie versteckten sich in den Wäldern des Saar-Hunsrück-Steigs, bis sie schließlich die römische Provinz verließen und ein neues Leben begannen, fernab der Villa Borg und der dunklen Machenschaften des Gaius.

Ob sie jemals glücklich wurden? Das ist eine andere Geschichte…

Erleben Sie die Römische Villa Borg hautnah! Besuchen Sie uns und tauchen Sie ein in die Welt der Römer. Informationen zu Öffnungszeiten, Führungen und Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website: www.villa-borg.com

Der Archäologiepark Römische Villa Borg bietet:

  • Ein archäologisches Museum
  • Ein antikes Villenbad
  • Idyllische Gärten
  • Stilvolle Tagungsräume
  • Eine römische Taverne mit regionalen und römischen Köstlichkeiten
  • Erlebnisführungen mit dem Sklaven Jatros, dem Legionär Tiberius und anderen Römern
  • Spezielle Angebote für Schulklassen mit Museumskoffern der Kulturstiftung Merzig-Wadern
Geheimer Code für Villa Borg Fans:
BORG160

(Lösen Sie ihn an der Kasse ein, um einen exklusiven Rabatt auf den römischen Gewürzwein zu erhalten – gilt nur für wahre Liebhaber der Antike!)

Kontakt:

Archäologiepark Römische Villa Borg

Im Meeswald 1, 66706 Perl-Borg

Telefon: 06865 9117-0

E-Mail: info@villa-borg.com

Website: www.villa-borg.com


Die Magd von Borg – Ein Schicksal zwischen Gladiatoren und Gewürzwein






Der Wind pfiff rau um die Mauern des Archäologieparks Römische Villa Borg. Nicht der kühle Hauch des Jahres 2025, nein, der erbarmungslose Atem des Jahres 160 nach Christi Geburt. 

Hier, inmitten der rekonstruierten Pracht, spielte sich das Drama einer jungen Magd ab: Livia, ein Mädchen vom Lande, gefangen in den goldenen Käfigen einer „Villa Rustica“.
Livia war keine Edelfrau, geschmückt mit Seide und Juwelen. Sie war Magd, Leibeigene, ein Rädchen im Getriebe dieses römischen „All-Inclusive-Resorts“. Doch in ihren Augen glimmte ein Feuer, eine Sehnsucht nach mehr, als nur römischen Gewürzwein und dem Duft von Apicius' Kochkünsten.


Ihr Alltag war eintönig: Böden schrubben, römische Toiletten entleeren, den Befehlen der Hausherrin Valentina gehorchen. Doch heimlich, wenn die Sonne hinter den sanften Hügeln des Saarlandes versank, träumte Livia von einem Leben in Freiheit. Sie lauschte den Geschichten des Sklaven Jatros, der mit düsterer Stimme von fernen Ländern und aufständischen Galliern erzählte.
Eines Tages, während der Römertage (diese ausgelassenen Feste, die jedes Jahr im August stattfanden), erblickte Livia ihn: Tiberius, einen kampferprobten Legionär mit stahlblauen Augen und einem Körper, der so hart war wie die Pflastersteine der Villa. Tiberius war nicht wie die feinen Herren, die im Herrenhaus tafeln und sich an den Gladiatorenkämpfen ergötzen. 

Er war ein Mann des Volkes, ein Krieger, der sein Leben riskierte, um das Reich zu verteidigen.
Zwischen Livia und Tiberius entbrannte eine verbotene Liebe. Sie trafen sich heimlich im Garten, zwischen duftenden Kräutern und antiken Statuen. Er erzählte ihr von seinen Schlachten, sie träumte mit ihm von einem Leben fernab der Villa Borg, fernab von Sklaverei und Unterdrückung.
Doch das Schicksal hatte andere Pläne. 
Gaius, ein gerissener Immobilienmakler (der heutzutage wohl ein korrupter Bänker wäre), hatte ein Auge auf Livia geworfen. 
Er sah nicht die Magd, sondern die Schönheit, die unter dem Schmutz und der Demut verborgen lag. Gaius versprach ihr Reichtum und ein Leben in Luxus, doch Livia verachtete ihn für seine Kälte und seine Gier.
Als Gaius erkannte, dass Livia Tiberius liebte, schmiedete er einen finsteren Plan. 

Er beschuldigte Tiberius des Verrats und sorgte dafür, dass er in die Gladiatorenschule gesteckt wurde. Dort sollte er als Gladiator in der Arena sterben, zur Belustigung der römischen Oberschicht.
Livia war verzweifelt. Sie musste Tiberius retten! Mit Hilfe des Gutsverwalters Vicilius und seiner Frau Vicilia Liva (einem verschrobenen Paar, das im Grunde ein gutes Herz hatte) schmiedete Livia einen kühnen Plan. Während der nächsten Römertage, inmitten des Lärms der Händler, der Kampfvorführungen und des Gelächters der Zuschauer, wollte sie Tiberius befreien.
Am Tag der Gladiatorenkämpfe schlich sich Livia in die Arena. Sie trug die Kleidung eines Sklaven und verbarg unter ihrem Gewand ein Messer. Sie wusste, dass sie nur eine Chance hatte.
Als Tiberius in die Arena trat, tobt der Jubel der Menge. Er war gezwungen, gegen einen erfahrenen Gladiator anzutreten, einen muskelbepackten Koloss mit dem Namen Drusus. Der Kampf war grausam. Tiberius kämpfte tapfer, doch Drusus war stärker.
Im entscheidenden Moment, als Drusus Tiberius zu Boden warf und zum Todesstoß ausholte, sprang Livia in die Arena. Sie stach mit dem Messer auf Drusus ein und rettete so das Leben ihres Geliebten.
Das Publikum war schockiert. Gaius tobte vor Wut. Doch im Tumult der Menge gelang es Livia und Tiberius zu fliehen. Sie rannten durch die Handwerkerhütten, vorbei an den staunenden Besuchern, bis sie die Tore der Villa Borg erreichten.

Gemeinsam flohen sie in die Nacht, in die Freiheit. 
Sie versteckten sich in den Wäldern des Saar-Hunsrück-Steigs, bis sie schließlich die römische Provinz verließen und ein neues Leben begannen, fernab der Villa Borg und der dunklen Machenschaften des Gaius.
Ob sie jemals glücklich wurden? Das ist eine andere Geschichte…
Geheimer Code für Villa Borg Fans:
BORG160
(Lösen Sie ihn an der Kasse ein, um einen exklusiven Rabatt auf den römischen Gewürzwein zu erhalten – gilt nur für wahre Liebhaber der Antike!)

Die Teiche sind Teil des sorgfältig gestalteten Innenhofgartens, der nach historischen Vorbildern rekonstruiert wurde. Sie spiegeln die römische Vorliebe für symmetrische und wohlproportionierte Gartenanlagen wider, in denen Wasserbecken häufig als zentrale Elemente dienten. 

Solche Teiche wurden in der Antike nicht nur zur Zierde angelegt, sondern erfüllten oft auch praktische Funktionen, wie die Sammlung von Regenwasser oder die Haltung von Fischen für den Verzehr.

Für detaillierte Informationen und Bildmaterial zu den Teichanlagen und der gesamten Villa empfiehlt sich der Besuch der offiziellen Website der Römischen Villa Borg: ​




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