Kritische Kolumne | Gemeinde Perl zwischen Strategiepapieren und Dorfwirklichkeit
Kritische Kolumne | Gemeinde Perl zwischen Strategiepapieren und Dorfwirklichkeit Wer in diesen Tagen das Amtsblatt Mosella aufschlägt, erkennt ein vertrautes Bild: Die Gemeinde Perl beschreibt sich als vorausschauend, strukturiert und offen für große Zukunftsthemen. Gleichzeitig bleibt vieles von dem, was dort beschlossen, angekündigt oder „begleitet“ wird, für die Menschen vor Ort schwer greifbar. Besonders deutlich zeigt sich das am Umgang mit dem HyStarter‑Wasserstoffprojekt . Das HyStarter-Wasserstoffprojekt taucht im Amtsblatt regelmäßig als strategisches Vorhaben auf – eingebettet in Begriffe wie Transformation, Klimaziele und regionale Vernetzung. Was dabei auffällt: Die Texte sind sauber formuliert, aber inhaltlich ausgedünnt. Es wird berichtet, dass man beteiligt ist, dass Konzepte geprüft werden und dass Gespräche laufen. Was fehlt, ist die Antwort auf die Frage, was dieses Projekt konkret für Perl bedeutet – heute, morgen und in fünf Jahren. Der Gem...